Das Teatro de la Abadía präsentiert eine Bühnenproduktion, die jüngere Geschichte aufarbeitet und psychische Gesundheit aus einer Geschlechterperspektive beleuchtet. 🎭✨
Das Werk stammt von der Theatergruppe La Rara aus Sevilla, gegründet von Rocío Hoces und Julia Moyano.
🎭 Órgia
📅 15. bis 18. Oktober 2026
🕐 Donnerstag bis Samstag um 20:00 Uhr, Sonntag um 19:30 Uhr
📍 Teatro de la Abadía, Madrid
🎟️ 18 €
📖 Erinnerung, Zeitzeugenberichte und psychische Gesundheit
Órgia basiert auf der Technik des Verbatim-Theaters. Das Stück entstand aus Recherchen und Interviews mit Mitarbeiterinnen, die in den 1980er-Jahren an der Schließung der psychiatrischen Anstalt Miraflores in Sevilla beteiligt waren.
Durch die Kombination von drei Zeitebenen und verschiedenen Bühnensprachen verknüpft die Inszenierung Dokumentartheater, persönliche Berichte und Momente gemeinschaftlichen Feierns. Auf diese Weise stellt die Aufführung die bisher wenig gehörten Stimmen dieser Frauen in den Mittelpunkt und thematisiert Körper, Erinnerung sowie geteilte Erfahrungen.
🎭 La Rara und ihre Auszeichnung
Die Theaterarbeit von Rocío Hoces und Julia Moyano zeichnet sich durch zeitgenössische Recherche und dokumentarische Bühnenformen aus. Für dieses Projekt wurde die Kompanie mit dem Premio Lorca 2024 als Bester Nachwuchsbühnenbeitrag geehrt.
Das Gastspiel im Teatro de la Abadía eröffnet dem Publikum einen differenzierten Einblick in die Geschichte der Psychiatriereform in Spanien.
✨ Ein preisgekröntes Dokumentartheaterstück über kollektive Erinnerung und die Lebensgeschichten beteiligter Frauen.

Donnerstag 15 Oktober 2026
Sonntag 18 Oktober 2026
Fernández de los Ríos, 42